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Dokumentation über donum vitae in Baden-Württemberg in der Reihe
„Gott und die Welt“
„Schwanger und verzweifelt – Familien vor der Entscheidung“

Vom Wert des Lebens

Film über Donum Vitae und zwei Familien aus dem Kreis

Seit zehn Jahren berät Donum Vitae Schwangere in Konfliktsituationen. Ein SWR-Dokumentarfilm zeigt anhand zweier Schicksale aus dem Landkreis Freudenstadt, welche inneren Zerreißproben die Hilfesuchenden mitunter durchstehen müssen.

Horb/Freudenstadt. Zwei Familien aus Freudenstadt und aus Waldachtal stehen im Zentrum des Dokumentarfilms „Schwanger und verzweifelt – Familien vor der Entscheidung“ von Irene Klünder, der am Sonntag erstmals in der ARD gesendet wird.
„Der Südwestdeutsche Rundfunk stellt zum zehnjährigen Bestehen von Donum Vitae zwei Familien aus dem Landkreis Freudenstadt vor, die von uns begleitet werden“, sagt Ingrid Grossmann-Reck, Beraterin in Horb. Mit Beratungsstellen in Horb und Freudenstadt ist Donum Vitae die einzige Schwangerschaftsberatungsstelle im Kreis. Sie begleitet Schwangere und junge Familien bis drei Jahre nach der Geburt.
Der Dokumentarfilm gibt Einblick in das Leben zweier Familien: „Familie Geiger aus Waldachtal betreue ich seit fast zwei Jahren“, erzählt Grossmann-Reck. Damals kam Yves mit nur einer Gehirnhälfte und einem Wasserkopf zur Welt. Die Familie erfuhr bei Donum Vitae Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen und bekam einen Zuschuss zu den Benzinkosten, denn der Vater ist nach der Geburt jeden Tag ins Krankenhaus gefahren. „Yves hat seitdem eine ganz erstaunliche Entwicklung durchlaufen und entwickelt sich fast wie ein normaler Junge“, freut sich Grossmann-Reck. Demnächst bekommt er ein Geschwisterchen.
Die zweite Familie, die im Film porträtiert wird, ist Familie Dominick aus Freudenstadt. Katja und ihr Partner, der aus Kamerun stammt, haben bereits zwei Söhne, von denen einer schwer behindert ist. Als Katja mit Zwillingen ein drittes Mal schwanger ist, erfährt sie, dass der Junge ebenfalls behindert sein wird. Nach Gesprächen mit Heike Wöhr, die Beraterin bei Donum Vitae in Freudenstadt ist, haben sich Katja und ihr Mann dafür entschieden, das Kind trotz großen Unverständnisses in ihrem Umfeld zu bekommen. Für die Dreharbeiten war das Kamerateam um die SWR-Autorin Irene Klünder Anfang Dezember mehrere Tage in der Region
„Die Journalistin hat im Vorfeld über Monate Kontakte aufgebaut und die Familien kennengelernt“, berichtet Heike Wöhr, die im Film ebenfalls zu sehen ist: In einem Beratungsgespräch informiert sie über sozialrechtliche und finanzielle Ansprüche, die Schwangere haben. Bei den Dreharbeiten seien die Filmmacher sehr professionell und einfühlsam vorgegangen, lobt Wöhr. „Sie haben viele Höhen und Tiefen miterlebt, die ihm Film deutlich werden.“
Ganz ungeplant entwickelt sich der Dokumentarfilm zu einem Drama, denn die traurige Wendung, die die Geschichte von Familie Dominick nimmt, konnte das Kamerateam nicht voraussehen.